Kochen für die Kita

Das Kochen in der Kita im Gewerbehof - Karlsruhe hat eine lange Geschichte. Wir haben verschiedene Wege ausprobiert und sind letztendlich dazu gekommen, das Essen, das wir uns für unsere Kinder wünschen, selbst zu organisieren. Dabei verändern sich die "Ernährungsgrundsätze" natürlich mit den neuen Kindern und Eltern, die in die Kita kommen.

Mahlzeiten

In der Kita und der Krabbel gibt es drei "Mahl-Zeiten": Das Frühstück, das Mittagessen und einen Nachmittags-Imbiss etwa um 15 Uhr. Für das Frühstück bringen sich die Kinder selbst etwas mit oder bedienen sich vom Knäckebrot, frischem Obst und anderen Kleinigkeiten, die in der Kita angeboten werden.

Das Mittagessen wird täglich frisch von den Eltern zubereitet und besteht (in der Regel) aus Vor-, Haupt-, und Nachspeise. Am Nachmittag gibt es dann entweder Brote, Müsli oder den übriggebliebenen Nachtisch.

Vegetarisch, biologisch, vollwertig

Wir kochen vegetarisch, biologisch und vollwertig. Auf Allergien von Kindern oder ErzieherInnen nehmen wir Rücksicht (auf einzelne Lieblingsessen oder Abneigungen weniger). Süßigkeiten gibt es in der Kita nicht und dürfen auch nicht mitgebracht werden, mit Ausnahme zu Geburtstagen, die wir mit den Kindern feiern. Aber auch da ist uns ein selbst gemachter Kuchen wesentlich lieber als die Packung Smarties.

Organisiert, geplant und täglich in die Tat umgesetzt wird das Kita-Essen von allen Eltern mit Unterstützung eines Bundesfreiwilligendienstlers bzw. einer Küchenhilfe. In einem regelmäßigen Turnus von etwa sechs bis acht Wochen ist jedes Elternpaar an der Reihe.

Kochen für die Kita ist ein ziemlich allumfassender Job. Ernährungsplanung, Urlaubsvertretung und Rezeptabsprachen gehören neben dem eigentlichen Kochen genauso dazu wie eine möglichst ökonomische Einkaufsplanung. Aber die direkte und unverstellte Reaktion der Kinder auf das, was man in der Küche zusammengewerkelt hat, macht allen anfallenden Stress mehr als wett.